Maskottchen 2010

Start ins Stauferjahr 2010 Auf dem Marktplatz wird die bunte Szenerie des Göppinger Frühlings von einer 3,6 Meter hohen Skulptur des Stauferkaisers Friedrich 11.überragt. Und das kommt nicht von ungefähr: Der große Barbarossa-Enkel, in Kirschbaumholz gehauen vom Uhinger Künstler Nikolaus Gillium, steht als Symbol für die schwäbische Kaiserdynastie und das Stauferjahr 2010, das auch in der Hohenstaufenstadt gebührend gefeiert wird. Nicht etwa Geburt, Heirato der Tod eines Sprösslings der schwäbischen Kaiserdynastie sind Anlass für das Stauferjahr 2010. Das Land Baden-Württemberg hat die große Staufer-Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zum Anlassgenommen, das Jahr 2010 zum Stauferjahr zu erklären.

Die Ausstellung "Die Staufer und Italien" läuft vom 19. September 2010 bis zum 20.Februar 2011. Alle Kommunen des Landes mit historischen Berührungspunkten zum europäischen Herrschergeschlecht beteiligen sich mit unterschiedlichen Aktivitäten am Stauferjahr. Das Göppinger Programm umfasst acht Veranstaltungen und reicht vom wissenschaftlichen Vortrag über Musik aus der Zeit Kaiser Friedrichs 11. über die Uraufführung einer szenischen "Staufer-Kantate" und eine Ausstellung mit Fotografien der süditalienischen Stauferkastelle bis hin zu einem mittelalterlichen Zeltlager auf dem Hohenstaufen. Höhepunkt der Staufer-Feierlichkeiten sind die 24. Göppinger Staufertage am 12.und 13. November in der Stadthalle mit anschließendem Festakt der Stauferstiftung Göppingen, bei dem auch der Wissenschaftliche Förderpreis verliehen wird.

Ein Informationsblatt zu allen Veranstaltungen gibt es unter anderem im ipunkt im Rathaus und in den Göppinger Museen. Die auf dem Marktplatz beim Göppinger Frühling gezeigte, überlebensgroße Skulptur Friedrichs 11. wächst aus drei Ästen oder Beinen, die für die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen stehen: So wirbt sie symbolisch für die Region. Sie wurde im Jahr 2009 geschaffen und geht nach ihrem Star-Auftritt beim Göppinger Frühling auf Tour im ganzen Stauferland. Übrigens: Vom selben Künstler Nikolaus Gillium werden an dessen Stand auf dem Kunstmarkt auch zwei Barbarossa-Skulpturen aus Holz und Stein zu sehen sein -und auch der Göppinger Manuela Kinzel Verlag, der zum Stauferjahr ein groß angelegtes Staufer-Projekt ausgerufen hat, ist beim Kunstmarkt des Göppinger Frühlings präsent.

Der Verlag sammelt dafür Anekdoten und Geschichten, Krimis und Gedichte zu, über und aus der Zeit der Staufer. Die besten werden in einem Band veröffentlicht.

Es leben die Staufer!